Portulak 

Portulak (lat. Portulaca oleracea) , Pastelein, Tellerkraut, oder auch Portulak Röschen genannt, ist eine heimische Pflanze die oft als Unkraut bezeichnet wird. Portulak ist reich an Nährstoffen und findet in der heimischen Küche Anwendung als Gemüse, Salat und als Heilpflanze. Das kostbare Kraut lässt sich Problemlos im heimischen Garten oder auf dem Balkon anbauen.

So gesund ist Portulak 

Das kleine Gewächs wird sehr häufig als Unkraut verschrien. Man sollte allerdings dankbar sein wenn sich die Pflanze im eigenen Garten zeigt. Portulak ist äußerst reich an Vitaminen und Spurenelementen. In dem wertvollen Gemüse finden sich daneben auch noch zählreiche Omega-3-Fettsäuren. Portulak soll angeblich auch heilende Wirkung besitzen. So soll es, 

  • fiebersenkend wirken 
  • bei Sodbrennen helfen 
  • gegen Husten helfen 
  • antibakteriell wirken 
  • unterstützend für die Nierenfunktion sein

Portulak selbst anbauen 

Aussaat und Saison 

Die beste Zeit für die Aussaat von Portulak ist zwischen Marz und August. Du solltest darauf achten, dass die Samen mindestens 1 cm unter der Erde sind, und einen Abstand von mindestens 40 cm haben. Die Pflanze wird ca. 40-50 cm hoch und hat einen ebenso großen Radius. 

Pflege 

Portulak wächst ausgiebig und schnell. Die Pflanze stellt keine großen Ansprüche und ist sehr genügsam. Lediglich ausreichend Wasser und genügend Sonne sind für ein schnelles Wachstum erforderlich. 

Ernte 

Portulak kann bereits 8 Wochen nach der Aussaat geerntet werden. Schneide dafür einfach die dicksten Äste ab, und zupfe die fleischigsten Blätter ab. Die Pflanze kann auf diese Art laufend abgeerntet werden. 

Lagerung 

Portulak kann problemlos mehrere Tage aufbewahrt werden.  Am besten hält sich das Kraut im Kühlschrank in feuchten Tüchern eingewickelt. Achte aber darauf, dass ihre Ernte nicht zu schimmeln beginnt.

Achtung Verwechslungsgefahr!


Portulak wird häufig mit dem sehr ähnlich aussehenden Postelein verwechselt. Mach dir sich aber keine Sorgen, beide Pflanzen sind essbar. Postelein wächst im Gegensatz zu Portulak nicht verzweigt. Außerdem sind die Blätter von Postelein bei weitem nicht so fleischig wie jene des Portuluk.

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